Umzug ohne Pannen

Umzug ohne Pannen

Wenn Sie die zwölf Punkte unserer praktischen Checkliste beherzigen, haben Sie gute Chancen, ohne Katastrophe und Nervenzusammenbruch durch den Umzug zu kommen.

Viel Glück in Ihrer neuen Wohnung oder Ihrem neuen Haus wünscht Ihnen Ihr Einrichtungshaus.

Umzugs-Checkliste

  1. Besorgen Sie sich rechtzeitig bei Speditionen oder beim Umzugsservice genügend Umzugskartons, eine Sackkarre, Spanngurte und Möbeldecken. Die Kartons kosten 2-4 € pro Stück (bei Rückgabe meist 2-2,50 €); Sie brauchen pro 30 kg Sachen einen.
  2.  Deponieren Sie Wertgegenstände (Schmuck, Uhren, Urkunden usw.) bis nach dem Umzug bei einer Person Ihres Vertrauens.
  3. Was weg ist, ist weg. Stellen Sie beim Packen genügend Müllsäcke, einen großen Karton für Altpapier und einen für Batterien und Elektronikschrott bereit (letzterer kommt nachher zum Fachhandel). Alles, was nicht mehr brauchbar ist, kommt da hinein. Was Sie selbst nicht mehr brauchen, aber für andere noch brauchbar ist, lassen Sie am besten in der alten Wohnung zurück. Kleinanzeigen aufgeben unter „zu verschenken“ (gratis) mit Terminangabe fürs Abholen. Was übrig bleibt, kann später immer noch in die Mülltonne.
  4. Jedes Haushaltsmitglied packt sich einen persönlichen Koffer mit Kleidung, Waschzeug, Medikamenten usw. für zwei bis drei Tage (Schmusetier, Bettlektüre, Hausschuhe, Pyjama…).
  5. Grundsätzlich zuerst das einpacken, was Sie erst später brauchen, und zuletzt das, was Sie ständig oder sofort wieder brauchen.
  6. Stellen Sie eine mit Signalfarbe markierte, stabile Erste-Hilfe-Kiste bereit, die als letztes verladen und als erstes ausgeladen wird. Da hinein kommen
    Klopapier
    Küchenrolle
    Müllsäcke
    Verlängerungskabel
    Kreppband, Isolierband, Tesafilm
    Lappen und Handtücher
    Universalreiniger in der Sprühflasche
    Schreibzeug, Papier, große Filzstifte
    Scheren, Cutter
    Schraubenzieher, Kombizange, Hammer
    Pflaster, Verbandskasten, Aspirin
  7. Stellen Sie stabiles Packband, Klarsichtbeutel für wichtige Kleinteile, Noppenfolie, Zeitungspapier, Seidenpapier, evt. Abdeckfolie für empfindliche Oberflächen und etliche große Filzstifte bereit.
  8.  Notieren Sie grundsätzlich auf jeder Kiste groß das Zimmerkürzel (Wz für Wohnzimmer, Kü für Küche usw.) und kleiner, aber möglichst konkret, das wichtigste, das drin ist (also nicht „Bücher“, sondern „Lexika“; nicht „Kleidung“, sondern „Mäntel“). Merke: Auf keiner Kiste darf das Gleiche stehen wie auf einen anderen. Das Zimmerkürzel für die Helfer gehört auf mehrere Seiten der Kiste.
  9.  Wenn möglich, hängen Sie an jede Tür der neuen Wohnung einen Zettel, auf dem groß das Zimmerkürzel sowie ein Raumplan draufsteht, d. h. welche Möbel wo hingehören. Das Zimmerkürzel muss so und nicht anders auch auf den Kartons und den Möbeln stehen.
  10. Prüfen Sie jeden Karton vor dem Vollpacken auf seine Stabilität. Mischen Sie Bücher bzw. Geschirr (schwer) mit Kleidung, Bettwäsche, Gardinen, Plüschtieren usw. (leicht), damit die Kartons gleichmäßig schwer werden. Schwere Sachen kommen unten hin, leichte darüber. Packen Sie jedes zerbrechliche Geschirrteil einzeln in Zeitungspapier oder Noppenfolie ein. Kleinteile wie Salzstreuer, Aschenbecher, Nippesfiguren packen Sie am besten in größere Gefäße oder Dosen hinein, damit sie beim Auspacken nicht im Papierberg verloren gehen. Wenn der Karton voll ist, rütteln Sie leicht daran und befestigen sie, was noch hin- und herschlägt.
  11. Hängen Sie an jedes Möbelstück einen Zettel oder Packbandstreifen mit dem Zimmerkürzel. Ziehen Sie Schrankschlüssel u. ä. ab, damit sie nicht abbrechen. Schlüssel, Schrauben, Muttern, Haken usw. werden in Klarsichtbeutel gepackt und mit Klebeband an dem Möbelstück befestigt, zu dem sie gehören.
  12. Pflanzen wickeln Sie am besten in feuchtes Zeitungspapier, stecken den Topf in eine Plastiktüte und kleben die Tüte mit Klebeband zu. Dann mehrere Pflanzen in eine stabile Kiste stellen.